Der E-Wert gibt im FMEA-Formblatt bei Durchführung einer FMEA die Wahrscheinlichkeit an, mit der ein aufgetretener Fehler entdeckt werden wird. Diese Entdeckungswahrscheinlichkeit wird mit Bewertungszahlen zwischen 1 und 10 ausgedrückt. Generell gilt: Je höher die Wahrscheinlichkeit, den Fehler durch Prüfungen oder Sortierung zu entdecken, desto kleiner der E-Wert. Je geringer die Wahrscheinlichkeit, desto höher ist der E-Wert. Beispielsweise wird ein E-Wert von 10 vergeben, wenn es unwahrscheinlich ist, den Fehler noch während der Fertigung bzw. Montage zu entdecken. Neben dem E-Wert werden vom FMEA-Team noch der Bedeutungswert, der B-Wert, und der FMEA A-Wert im FMEA-Formblatt eingetragen. Durch Multiplikation erhält man die Risikoprioritätszahl RPZ. |